
Topflappen
9. Dezember 2015
Ein Topflappen, ist ein Topflappen, ist ein Topflappen.
Was hier so lapidar daher gesagt ist, ist leider wahr. Ein Topflappen ist nix spannendes.
Dennoch braucht es dieses feine Stöffchen, da sich Hände – zumindest meine – in der Nähe heißer Töpfe als feinfühlige Sensibelchen aufführen. Das schmerzende Vergnügen hält einige Tage an und wird gekonnt akustisch untermalt.
Ein Topflappen ist folglich eine recht nützliche Schutzzone.
Trotz aufrichtiger Anerkennung der geleisteten Arbeit stellte ich an die Optik bisweilen keine großen Ansprüche. Manchmal mag man sich eben einfach. Da kommt es nur auf die inneren Werte an.
So eine alltägliche Liebesgeschichte braucht natürlich eine Wendung im 3. Akt. Und so begab es sich eines Tages, dass ein alter Weggefährte gegen etwas Neues und Unverbrauchtes austauscht wurde. Ein Schelm, wer böses denkt.
Gemeint ist ein neuer Brügelbrett-Bezug. Als dieser in Erscheinung trat, fiel mein Augenmerk auf die alte Bügelunterlage.
Um die Handlungsstränge wieder zusammenzubringen, die wattierte Unterlage eignet sich ganz hervorragend für ein neues Projekt: Topflappen. Denn was mir stets gute Dienste leistet, darf ab sofort schmuck aussehen.
Im Original passten die Häuschen leider nicht ins Küchenumfeld, sodass ich die geliebte Form einfach auf ansehnliche Farben übertrug. Die Ösen waren ein Glücksgriff, denn die fanden sich beim Ausmisten des Gartenhäuschens noch vom Vorbesitzer.
Dank Patchwork und winzigem Lederbandrest erwies sich dieses kleine Nähprojekt als Geldbeutel schonendes Upcycling-Wunder.
Hab vielen Dank für deine Aufmerksamkeit, liebst Sandra.
Coole Topflappen :) Das muss ich mir glatt mal merken. Ich mag ja Häuschenformen.
Warum nicht also auch Topflappen in Häuserform. Danke für den Tipp :)
Lieben Gruß und ein schönes Wochenende,
Yna